Description
ACHTUNG: Die erste Pressung dieser Hybrid-SACD ist leider fehlerhaft und kann daher nicht ausgeliefert werden. Wir warten auf einen Termin für die Neufertigung im Jahr 2026!
„Supergroups“ gab es schon vor der Gründung von Emerson, Lake & Palmer im Jahr 1970. Und viele kamen danach. Aber nur wenige, wenn überhaupt, konnten mit der Chemie des britischen Trios und seiner einzigartigen Kombination aus Virtuosität, Vision und Energie mithalten. „Tarkus“ ist wahrscheinlich das einzige Album, das die Jazz-Koryphäe Dave Brubeck, den russischen Komponisten Sergei Prokofiev, den begnadeten Toningenieur Eddy Offord, den argentinischen Komponisten Alberto Ginastera, das amerikanische Musikerchamäleon Frank Zappa und das Komponistengenie Johann Sebastian Bach miteinander verbindet. Das zweite Album von Emerson, Lake & Palmer war vielfältig, ambitioniert, komplex und dennoch zugänglich – was ihm einen riesigen Erfolg bescherte. „Tarkus“ erreichte Platz 1 der britischen Albumcharts und kletterte in den USA in die Top 10.
Der theatralische Titeltrack – ein fast 21-minütiges Epos, das das Leben eines Gürteltiers von seiner Geburt bis zu den Folgen seiner Niederlage im Kampf mit einem Mantikor nachzeichnet – sorgte „Tarkus“ kurzzeitig für eine Kluft in der damals florierenden Chemie des Trios. Der Grund lag in der Architektur und Richtung, die Keyboarder Keith Emerson mit „Tarkus“ verfolgte: Die virtuose Suite, basierend auf 10/8- und 5/4-Taktarten, frustrierte den Gitarristen und Sänger Greg Lake, der sich jedoch bald dazu durchrang, sowohl mitzuspielen als auch diese siebenteilige Anti-Kriegs-Erzählung zu schreiben. Inzwischen gilt „Tarkus“ als eine der besten Prog-Kompositionen, die je geschrieben und aufgeführt wurden. Die zweite Hälfte des Albums zeigt deutlich die Bandbreite von Emerson, Lake & Palmer: „Jeremy Bender“ wurde so angeordnet, dass die Zuhörer nach dem anspruchsvollen Opener eine Verschnaufpause bekommen. Der Song entfaltet sich mit Honky-Tonk-Pianos und perkussiven Handclaps. Als Hommage an Brubecks „Count Down“ dient „Bitches Crystal“ gleichzeitig als Showcase für Emersons makellose Klavierkünste. Der Keyboarder steht auch im Mittelpunkt von „The Only Way (Hymn)“, das kühne religiöse Betrachtungen mit einem Übergang zum jazzigen Instrumentalstück „Infinite Space“ verbindet. Ohne Schlagzeugsoli, akustische Balladen und intellektuelle Zwischenspiele unterscheidet sich „Tarkus“ von seinem ebenso geschätzten Vorgänger, zeigt aber, dass Emerson, Lake & Palmer auf Hochtouren laufen und als Band scheinbar jeden Stil in jedem Tempo spielen können.
Die im kalifornischen Studio von MoFi liebevoll von den Originalbändern gemasterte und in einer Gatefold-Verpackung im Mini-LP-Stil untergebrachte Hybrid-SACD präsentiert diesen Prog-Rock-Klassiker erstmals in audiophiler Referenz-Qualität: Klar, dynamisch und ausgewogen würdigt diese sammelwürdige Neuauflage den perfektionistischen Ansatz, der sowohl das musikalische Zusammenspiel als auch die Aufnahme der Platte geprägt hat. Sie bringt die epische Dimension, die klangliche Tiefe und die verblüffende Musikalität des Trios zum Vorschein. Alle Aspekte – Texturen, Nuancen, Effekte, Tempowechsel –, die Hand in Hand mit den Kompositionen des Trios gehen, werden in einem raumfüllenden Klangbild und mit präzisen Details wiedergegeben. Der ursprüngliche Realismus der Aufnahme kommt auf dieser MoFi-Neuauflage so zum Vorschein, wie er es verdient hat! Die streng nummerierten Hybrid-SACD kommt selbstverständlich mit dem ikonischen Cover-Artwork von William Neal.


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